Gute Pflege

Gesundheit, Wohlbefinden und Selbstständigkeit fördern.

Gute Pflege hat ein Ziel:
• Sie erhält die Gesundheit.
• Sie fördert das Wohlbefinden.
• Sie stärkt die Selbstständigkeit.

Dabei hängt die Pflege immer davon ab, wer gepflegt wird. Wenn ein Mensch mit Beeinträchtigung allein lebt, dann kann ihm eine Assistenz im täglichen Leben helfen. Ein pflegebedürftiger Mensch mit Beeinträchtigung braucht eine andere Pflege. Diese Pflege kann sehr aufwendig und anstrengend sein. Und manchmal überfordert diese Pflege die Angehörigen. Dann brauchen die Angehörigen Unterstützung bei der Pflege.

„Grundwerte guter Pflege sind Menschlichkeit, Fürsprache, Respekt sowie Achtung des Selbstbestimmungsrechts und der Privatheit."

Gute Pflege zeigt sich von vielen Seiten:

• menschlich
• fachliche
• organisatorisch
• technisch

Wenn ein Mensch Pflege braucht, dann geht es darum, wie und wo dieser Mensch lebt. Und ob ihm jemand zur Seite steht.

Der Pflegegrad

Wer Pflege benötigt, der kann Pflegeleistungen von der Pflegekasse bekommen. Dafür wird ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt. Diesen Antrag stellt der Mensch selbst, der die Pflege braucht. Oder die Angehörigen stellen den Antrag bei der Pflegekasse. Danach gibt es einen Termin vor Ort. Bei diesem Termin wird festgestellt, wie viel Pflege der betroffene Mensch benötigt. Das heißt, es wird der Pflegegrad festgestellt. Von diesem Pflegegrad hängt es ab, wie hoch die Pflegeleistungen sind. Diese Pflegeleistungen werden von der Pflegekasse übernommen.
Ein Junge sitzt auf einem Sofa, Er hat den linken Arm gehoben. Er lacht einen Menschen an. Dieser Mensch sitzt dem Jungen gegenüber.

Es ist normal, Fragen zu haben

Es gibt viele Fragen zum Pflegegrad.
• Welche Pflege und Betreuung brauche ich als Pflegebedürftiger?
• Wie handele ich als pflegender Angehöriger richtig?
• Welche Hilfen sind jetzt notwendig?
• Wo kann ich Gelder und Unterstützung beantragen?
• Und welche Vorbereitungen muss ich treffen?

Unser Verein unterstützt Menschen mit Beeinträchtigung, die selbst Pflege brauchen. Wir unterstützen auch Angehörige, die Menschen mit Beeinträchtigung pflegen.

Bei dem Pflegegrad werden
6 Lebensbereiche geprüft:

1. Mobilität. Das heißt körperliche Beweglichkeit.

• Kann der betroffene Mensch allein aufstehen?
• Kann der ohne fremde Hilfe vom Schlafzimmer in das Badezimmer gehen?
• Kann er sich selbstständig in der eigenen Wohnung bewegen?
• Kann er Treppensteigen?

2. Geistige und kommunikative Fähigkeiten. Das heißt: Reden und andere Menschen verstehen.

• Kann sich der betroffene Mensch orientieren?
• Weiß er, wie viel Uhr es ist?
• Weiß er, wo er ist?
• Versteht er Sachverhalte?
• Kann er Gespräche mit anderen führen?
• Erkennt er ein Risiko im Alltag?

3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen. Das heißt:

• Ist der Mensch unruhig in der Nacht?
• Hat er Ängste?
• Ist er aggressiv?

4. Selbstversorgung. Das heißt:

• Kann sich der betroffene Mensch allein waschen und anziehen?
• Kann er selbstständig auf Toilette gehen?
• Kann er selbstständig essen und trinken?

5. Selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen – sowie deren Bewältigung. Das heißt:

• Kann der betroffene Mensch selbst Medikamente einnehmen?
• Kann er den Blutzucker selbstständig messen?
• Kann er allein mit Prothesen oder dem Rollator umgehen?
• Kann er selbstständig zum seinem Arzt oder seiner Ärztin gehen?

6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte. Das heißt:

• Kann der betroffene Mensch den Alltag allein gestalten?
• Kann er mit anderen Menschen in Kontakt treten?
• Kann er zum Beispiel eine Schafkopfrunde ohne Hilfe besuchen?

Eine Gutachterin oder einen Gutachter prüfen diese 6 Lebensbereiche.
Von dieser Prüfung hängt der Pflegegrad ab.
Es gibt 5 Pflegegrade. Die 5 Pflegegrade sind abgestuft.
Pflegegrad 1 bedeutet: Es gibt kleine Beeinträchtigungen der

Selbständigkeit oder der Fähigkeiten. Pflegegrad 5 ist der höchste Pflegegrad. Das sind schwerste Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten. Dieser Pflegegrad braucht besondere Anforderungen an die pflegerische Versorgung.
Eine Gutachterin oder einen Gutachter prüfen diese 6 Lebensbereiche. Von dieser Prüfung hängt der Pflegegrad ab. Es gibt 5 Pflegegrade. Die 5 Pflegegrade sind abgestuft. Pflegegrad 1 bedeutet: Es gibt kleine Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten. Pflegegrad 5 ist der höchste Pflegegrad. Das sind schwerste Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten. Dieser Pflegegrad braucht besondere Anforderungen an die pflegerische Versorgung.

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